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Schwangerschaftsabbruch:
Wenn Ärzte und Patientenberater den Abbruch
der Schwangerschaft (eingeleiteter Abort) empfehlen, wird
dies nicht als Behandlung an sich empfohlen, sondern spiegelt
deren Zweifel an den verfügbaren FFTS-Therapien wider.
Die Stiftung für Fetofetales Transfusionssyndrom ist
eine Organisation, die „Ja“ zu Zwillingen und
somit zum Leben sagt. Unser Geschäft ist die Hoffnung
und Hoffnung gibt es immer. Manche Ärzte weigern sich
zu glauben, dass Eltern bereit sind, gesundheitliche Probleme
der überlebenden FFTS-Babys zu riskieren, und würden
sämtliche FFTS-Schwangerschaften abbrechen, obwohl die
Mehrheit der Zwillinge nicht nur überlebt, sondern auch
normal ist, und zwar ungeachtet der angewandten Behandlungen.
Einige Ärzte erreichen dieses Ziel durch „passive
Vernachlässigung“. In diesem Fall sind signifikante
Anzeichen von FFTS per Ultraschall erkennbar, der Arzt bittet
die Patientin jedoch, erst Wochen später anstatt in der
nächsten Woche wieder zu kommen, in der Hoffnung, dass
die Schwangerschaft in der Zwischenzeit endet.
Selektive Entfernung eines Babys durch verschiedene
Methoden:
Die Entfernung eines Zwillings (in der Hoffnung, dass die
Schwangerschaft für den Verbleibenden weiter besteht)
wird aus verschiedenen Gründen vorgenommen. Der vielleicht
entschuldbarste Grund liegt vor, wenn ein Baby mit schwerem
Geburtsfehler, auch Acardiacus-MC-Zwilling genannt (einer
der eineiigen Zwillinge zeigt Missbildungen und hat kein ausgebildetes
Herz), durch den normalen Zwilling „am Leben“
erhalten wird, der Blut durch die verbindenden, plazentaren
Blutgefäße zum Acardiacus-Zwilling pumpt. Der normale,
„pumpende“ Zwilling könnte aufgrund der Anstrengung
ein Herzversagen erleiden. Zu den verschiedenen Methoden,
diese Zwillinge zu trennen, gehören die Ligation der
Nabelschnur durch eine Naht oder die Kauterisation der Nabelschnur
mit Laserbehandlung oder elektrischem Strom. Es müssen
Methoden angewandt werden, welche die Nabelschnur oder wichtige
fetale Blutgefäße in dem missgebildeten Baby schließen,
damit das normale Baby keine Schädigung (v. a. des Gehirns)
erleidet oder gar aufgrund einer akuten Blutübertragung
durch die Verbindungen stirbt. Traurigerweise wenden einige
Ärzte diese Methode bei FFTS an, wenn sie bei einer Laseroperation
versagen oder wenn sie der Meinung sind, dass einer der Zwillinge
schlechte Aussichten hat. Wir kennen Fälle, bei denen
Babys mit Hydrops Herversagen hatten und bereits für
die Nabelschnurligatur ausgewählt worden waren, die nach
einer erfolgreichen Laseroperation nicht nur überlebten,
sondern auch vollkommen gesund waren.
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