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Von all den Fragen, die FFTS-Paare an uns
richten, scheint diese die Wichtigste zu sein, von daher wird
die Antwort die Umfangreichste sein. Die Behandlungsformen
für FFTS-Schwangerschaften hängen teilweise davon
ab, ab welchem Zeitpunkt während der Schwangerschaft
die Zwillinge davon betroffen sind. Wenn die Zwillinge reif
genug sind, um außerhalb des Mutterleibes zu überleben
(ab der 25. Woche), ist die sofortige Entbindung eine Alternative
für FFTS-Babys. Jedoch müssen die Ärzte die
gesundheitlichen Auswirkungen einer frühzeitigen Geburt
auf die Zwillinge gegen die fortbestehenden Anomalien von
FFTS abwägen, während sie versuchen, jegliche Behinderungen
der Überlebenden zu verhindern.
Die Stiftung prüft ständig die neuesten wissenschaftlichen,
medizinischen Berichte (s. Abschnitt über Medizinische
Forschung und Artikel), um für FFTS-Paare die Behandlungen
zu bestimmen, welche die höchsten Überlebenschancen
der Babys, die höchste Anzahl gesunder Überlebender
und die niedrigste Rate vorzeitig geborener Zwillinge versprechen.
Die Stiftung ist sich auch im Klaren darüber, dass es
wegen der plazentaren Anomalien des FFTS unmöglich ist,
alle FFTS-Zwillinge zu retten und das Risiko für Behinderungen
bei den Überlebenden vollständig zu beseitigen,
egal welche Behandlung gewählt wird.
Die verschiedenen Behandlungsformen für FFTS können
wie folgt eingeteilt werden: jene, die auf die verbindenden
Blutgefäße in einer monochorialen (gemeinsamen)
Plazenta abzielen; jene, die die Symptome behandeln und traurigerweise
jene, bei denen eine gewisse Hoffnungslosigkeit der Ärzte
zum Ausdruck kommt. Wir wissen, dass noch keine der Behandlungen
in so von Ärzten genannten „willkürlich angelegten
Studien“ oder „Vergleichsstudien“ beurteilt
worden sind. In einer willkürlich angelegten Studie wird
von einer Gruppe von FFTS-Fällen nur die Hälfte
behandelt; anschließend werden die Krankheitsverläufe
der behandelten Patienten mit denen der unbehandelten verglichen.
Solche Studien mögen bei anderen Krankheiten tragbar
sein, die sorgfältig dokumentierten, historischen Todes-
und Morbiditätsraten (Schaden) bei FFTS stellen die Moral
dieser Studien jedoch in Frage. Die Stiftung unterstützt
keinerlei derartigen Experimente an FFTS-Eltern. Bei einer
Vergleichsstudie werden FFTS-Fälle mit einer von zwei
oder mehreren verfügbaren Therapien behandelt, um herauszufinden,
welche das beste Ergebnis erzielt.
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