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Help During Pregnancy











 

 

 



Fetoskopische Lasertherapie der Plazenta: Da FFTS nicht bei eineiigen monochorialen (MC) Zwillingen ohne verbindende plazentare Blutgefäße auftritt, erscheint es sinnvoll, eine Möglichkeit zu finden, die Blutströme der Zwillinge durch das Schließen der Verbindungen zu trennen. Die Verfügbarkeit von chirurgischen Lasern in den frühen 80iger Jahren hat zu dieser innovativen Alternative geführt; die erste fetoskopische Laser-Okklusion (Verschließung) von verbindenden Blutgefäßen wurde 1988 von Dr. Julian E. De Lia an der Universität von Utah an einem Zwillingspaar aus Great Falls, Montana, durchgeführt. Durch die Verbindung von Lasertechnologie mit Fetoskopie (die Einführung eines winzigen Teleskopes in die schwangere Gebärmutter) können Ärzte die verbindenden Gefäße sehen und vernichten. Diese Operation ist die einzige FFTS-Behandlung, bei der die Zwillinge „voneinander getrennt“ werden können und bei der sowohl die chronische Blutübertragung vom Spender zum Empfänger gestoppt werden kann als auch die akute oder plötzliche Übertragung, wenn ein Baby verscheiden oder plötzlich krank werden sollte.

Diese Laseroperation wird heutzutage in Krankenhäusern und Kliniken weltweit durchgeführt, da mehr und mehr Ärzte davon überzeugt sind, dass sie zu den besten Ergebnissen führt. Soweit wir wissen, führt die plazentare Laseroperation zu der höchsten Rate gesunder Überlebender bei jenen Patienten, bei denen frühzeitig, d. h. vor der 25. Woche (vor der Lebensfähigkeit außerhalb des Mutterleibes), FFTS diagnostiziert wurde. Berichte über diese Therapie lassen momentan Folgendes erkennen: Eine 80- bis 85-prozentige Überlebensrate von mindestens einem Zwilling, eine 65- bis 70-prozentige Überlebensrate von beiden, eine 5-prozentige oder niedrigere Rate von signifikanten Behinderungen der Überlebenden sowie ein durchschnittlicher Behandlungszeitraum von knapp 10 Wochen bis zur Entbindung. Diese Ergebnisse können von Klinik zu Klinik variieren und aus unterschiedlichen Erfahrungsstufen oder aus tatsächlich angewandten chirurgischen Methoden resultieren. Zum Verfahren gehört eine Vollnarkose der Mutter; die chirurgischen Komplikationen variieren auch hier von Klinik zu Klinik. Diese sollten mit den jeweiligen Ärzten abgeklärt werden, die die Operation durchführen.



 

· Wie oft tritt FFTS auf?

· Was passiert mit den Babys?

-Faktoren für die Vorhersage von FFTS

-Wie sehen die Warnsignale aus?

· Welche Behandlungen stehen zur Verfügung?

 

-Behandlung der verbindenden Blutgefäße

-Behandlung der Symptome

- Behandlungen, die Hoffnungslosigkeit widerspiegeln

-Was kann ich tun?

· Zusammenfassung

 
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